Wirtschaft

Für eine starke und nachhaltige Wirtschaft

Die Wirtschaft stellt unsere materielle Existenzgrundlage sicher und sollte sich deshalb zu einer nachhaltigen und zukunftsorientierten Wirtschaft entwickeln. Es braucht finanzielle Anreize für die Transformation zu einer nachhaltigen und ökologischen Wirtschaft, in der weniger Ressourcen verbraucht werden, aber gleichzeitig unsere Lebensgrundlage erhält. So kann ein neues Wohlstandsmaß entstehen, in dem nicht mehr nur Geldströme gemessen werden, sondern auch die Qualität unserer Umwelt und die Nachhaltigkeit.

Wofür setzen wir uns ein:

Nachhaltiges wirtschaften

Wir möchten eine Bepreisung, die die ökologische Wahrheit sagt und so den ökologischen Umbau fördern. Hier kann es unterschiedliche Fördermaßnahmen geben, um den Wettbewerb nicht zu erschweren und Preise sozial abzufedern. Mittelfristig soll es hier eine europäische Antwort geben. Wir stehen für eine ökologisch und sozial ausgerichtete Industriepolitik, die Europas Industrie nachhaltig erfolgreich macht. Außerdem streben wir eine umfassende Kreislaufwirtschaft an, die den Rohstoffverbrauch entscheidend senkt und Ressourcen schont. Dafür müssen die Kosten der Entsorgung komplexer Produkte eingepreist werden, soweit Hersteller kein Recycling zur Rohstoffgewinnung betreiben. Dies möchten wir zu einem Wettbewerbsvorteil ausbauen.

Faire Regeln für einen fairen Handel

Mit dem von uns geforderten Lieferkettengesetz – orientiert am europäischen und nicht am deutschen-Vorschlag – möchten wir die Unternehmensverantwortung in den Blick nehmen und für einen global fairen Handel sorgen. Bund, Länder und Kommunen sollen beim Einkauf auf umweltverträgliche und faire Produkte und Technologien setzen und ihnen so zum Durchbruch verhelfen. Die öffentliche Hand muss hier Vorreiter sein.

Neuausrichtung der Wirtschaftsförderung

Wir möchten den Fokus auf nachhaltige Unternehmenszwecke und vorbildliche Sozialstandards legen. Nicht Größe oder Masse sind ausschlaggebend. Um hier auch zu Wettbewerbsvorteilen zu gelangen, ist mittelfristig eine EU-weite Neuausrichtung erforderlich.

Starkes handwerk

Handwerksberufe sind eine wichtige Säule unserer Wirtschaft im Emsland und der Grafschaft. Wir wollen das Handwerk fördern (durch z.Bsp. Bürokratieabbau) und die Aus-und Weiterbildung soll attraktiver werden ( u.a.Stichwort: Mindestausbildungsvergütung).

Schnelle und flächendeckende Digitalisierung

Wir setzen uns für eine schnelle flächendeckende Digitalisierung ein. Die Digitalisierung bietet vielen jungen Firmen und Start-ups erst die Grundlage für erfolgreiches Wirtschaften und Wachstum. Es geht uns einerseits um die Infrastruktur, als auch um das Knowhow bei den Unternehmen. Hier muss mehr Tempo an den Tag gelegt werden, um den bereits bestehenden Nachteil wieder auszugleichen.

Mehr Forschungsförderung

Wir halten eine finanzielle Aufstockung des EU-Programms für die Forschung für unabdingbar. Kluge Köpfe und Innovationen brauchen diese Unterstützung, um am Weltmarkt bestehen zu können.

Nachhaltiges Leben

Wir werden Kooperationen zwischen sozialen Unternehmen und freier Wirtschaft ausbauen. Auch damit eine Integration möglichst Vieler in den ersten Arbeitsmarkt gelingen kann. Eine Förderung des Verbleibs im ersten Arbeitsmarkt begleitet dies. Unternehmen der freien Wirtschaft, die sich auch sozial engagieren, unterstützen wir entsprechend. Arbeitszeitmodellen möchten wir im Hinblick auf eine gesunde Work-Life-Balance mehr Gestaltungsspielraum geben. Flexibilität ist wichtig, um auch die Care Arbeit vieler Beschäftigter zu berücksichtigen.

Unternehmensverantwortung

Umwelt- und Sozialstandards müssen für die gesamte, globale Lieferkette verbindlich gemacht werden. Wir fordern außerdem verbindliche Schritte für einen höheren Frauenanteil in Führungspositionen – sowohl in Vorständen, als auch auf den mittleren Hierarchieebenen.